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Der Bausatz besteht aus drei Gruppen von Teilen:
1. Grundplatte bedruckt bzw. graviert (2-teilig, je 500 x 250 mm)
    mit Schienen und Funktionsteilen
2. Gebäude (Hauptgebäude, Remise, Stall und Einsteighalle)
3. Alle Zäune
Zusätzlich enthält der Bausatz eine ausführliche Bauanleitung und eine kurze historische Einführung zum Thema Bauten der Ludwigs - Eisenbahn.

Die Materialien sind:

MDF für die Grundplatten, Flugzeugsperrholz (teilweise bedruckt, bzw. graviert) für alle sichtbaren Flächen, Neusilber für die Schienen und Acryl für einige Funktionsteile. Holz und Acryl sind gefräst, bzw. lasergeschnitten, die Metallteile geätzt. Die Schienen sind kammartig und werden von oben in die Grundplatten eingesetzt. Im Bereich des “Stationshofes” - zwischen Hauptgebäude, Stall und Remise, sind sie annähernd bündig im Boden versenkt, im rechten Teil sind sie erhaben. Die Steinquader, auf denen die Schienen im Original befestigt waren, sind grafisch als Bedruckung bzw. Gravur der Grundplatte realisiert.

Der Zusammenbau
des Bausatzes ist relativ einfach und für erfahrene Modellbauer problemlos zu schaffen.

Wohin mit dem Minitrix Adler?
Diese Frage brachte mich auf die Idee, den Fürther Bahnhof als Modell zu entwickeln, das in einer kleinen Vitrine oder einem Bücherregal Platz finden kann.

Gleisplan, Oberbau (Steinquader anstelle der später üblichen Holzschwellen, Schleppweiche statt Zungenweiche) und Gebäude entsprechen weitest
gehend den historischen Quellen. Der Bau-satz für das Diorama hat primär eine rein grafische Gestaltung, wie es z.B. bei Museumsmodellen üblich ist.

Darüber hinaus kann es natürlich von jedem einzelnen nach seinem Geschmack farblich behandelt und ausgeschmückt werden. Nachdem das Minitrix Modell ziemlich genau im Maßstab 1:120 gebaut ist (es ist sozusagen ein TT - Schmalspur - Adler), ergibt sich für das Diorama eine maßstäbliche Größe von 1000 x 250 mm. Das Ganze sollte ohne übertriebenen technischen Aufwand befahrbar und funktionsfähig sein, deshalb ist die Schleppweiche zumindest von Hand zu stellen, und verfügt über die nötigen elektrischen Verbindungen. Die Drehscheiben sind beweglich, jedoch nicht für Elektrifizierung vorgesehen, was auch wenig Sinn machen würde, da der Adler ohne Geisterwagen sowieso bewegungsunfähig ist.
Rekonstruktion des Lageplans Fürth 1836 von C. Karlinger
Rekonstruktion der Schleppweiche für den Maßstab 1:120, Spurweite 9 mm von C. Karlinger
Gäbe es ein Foto vom Bahnhof, könnte
es so ausgesehen haben